Rosenöl – kostbares Öl für die Schönheit


Rosenöl für die Schönheit

Vor allem die kosmetische Vielseitigkeit machen das Rosenöl zum begehrten Produkt.

Kultivierte Rosen begleiten mit ihren wunderschönen Blüten und Düften die Menschen seit mehr als zweitausend Jahren. Bereits in der griechischen Antike tauften Leute Rosen als „Königin aller Blumen“. Das Volk züchtet die beliebten Ziersträucher bis heute mit Begeisterung und Hingabe. In gärtnerischer Hinsicht unterscheiden sich Kulturrosen enorm von Wildrosen. Rosengewächse , botanische der Familie der Rosaceae angehörend, liefern die Blütenkronblätter, die den Grundstoff für das populäre Rosenöl sind. Rosenöl ist eine ausschlaggebende Substanz für die Parfumindustrie.

Die Besonderheiten von Rosenöl

Rosenöl hat nicht zuletzt durch seinen betörenden Duft positive Eigenheiten, die Menschen sich seit langer Zeit für die Gesundheit und das leibliche und seelische Wohlbefinden zunutze machen. Dem Rosenöl sagt das Volk Wirkungen als

  • Aphrodisiakum,
  • Antidepressivum,
  • Krampflöser,
  • Bakterienbekämpfer

nach. Zudem soll Rosenöl Schmerzen lindern, beispielsweise im Einsatz bei Menstruationsbeschwerden oder Bauchschmerzen. Hier hilft ein warmer Umschlag: heißes Wasser plus ein Esslöffel Rosenöl auf ein Leinentuch geben und auflegen. Als kalte Auflage hilft ein solcher Wickel gegen Kopfschmerzen.

Rosenöl findet diverse Verwendungsmöglichkeiten. In der Küche verfeinert es Back- und Kochrezepte, in der Kosmetikindustrie ist es Inhaltsstoff vieler Parfums und Cremes. Insbesondere sogenannte Anti-Aging-Produkte, die ein jünger aussehendes Hautbild versprechen, enthalten Rosenöl.

Inhaltsstoffe von Rosenöl

Rosenöl Inhaltsstoffe

Im ätherischen Rosenöl sind mehr als dreihundert Stoffe identifiziert worden.

Ein in höchstem Maße beliebtes Rosenöl stammt aus Bulgarien, wo ebenfalls Rosenanbaugebiete vorhanden sind. Dieses Rosenöl verspricht, mit seinem Duft bestimmte Gefühle wie etwa

  • Vertrauen,
  • Lebenskraft,
  • Sinnlichkeit,
  • Dankbarkeit und
  • Freude am Leben

im Menschen wachzurufen. Die positiven Auswirkungen verdankt das Rosenöl seinen vielfältigen Inhaltsstoffen.

Hunderte Bestandteile in Rosenöl

Ätherisches Rosenöl soll aus zwischen drei- bis vierhundert verschiedenen Inhaltsstoffen bestehen. Es sind mehr als dreihundert Stoffe identifiziert worden. Einige Substanzen kommen nur in ganz winzigen Konzentrationen im Rosenöl vor. Daher ist die konkrete Bestimmung bisher nicht endgültig. Die wichtigsten zwei Hauptinhaltsstoffe von Rosenöl sind Geraniol und Citronellol. Diese beiden Substanden sind per Definition Terpenalkohole.

Sie zählen zu den absolut verträglichsten existierenden Terpenmolekülen. Sie sind für Menschen völlig ungiftig, wirken auf keine Weise toxisch. Außerdem haben sie eine bemerkenswerte Wirksamkeit gegen Mikroorganismen inne. Aus diesem Grund taugen sie so exzellent für die Hautpflege. Reines, echtes Rosenöl gilt als ätherisches Öl mit der geringsten Giftigkeit schlechthin. Es dient ohne weiteres sogar als Massage- und Pflege-Öl für Babys und Kleinkinder.

Eine empfehlenswerte Mixtur für Kindermassageöl ist:

  • Einen Tropfen natürliches Rosenöl mit 100 ml Mandelöl vermischen und dann sanft in die Haut einarbeiten. Babys und Kinder entspannen sich und fühlen sich sichtlich wohl.

Die bedeutsamsten in Rosenöl vorkommenden Substanzen

Neben den bereits erwähnten Terpenalkoholen Geraniol und Citronellol sind die elementaren Inhaltsstoffe von Rosenöl:

  • Farnesol,
  • Nerol,
  • Ethanol,
  • Linalool,
  • Eugenol,
  • Citral,
  • Phenyläthylalkohol,
  • Carvon,
  • Eugenolmethyleter,
  • Aldehyde,
  • Apfelsäure,
  • Bernsteinsäure.

Außerdem befinden sich in Rosenöl sogenannte höhere aliphatische Kohlenwasserstoffe, Gerbstoffe und diverse Fette. Die feinsten, teils noch undefinierten Spurenelemente lassen sich nicht ohne weiteres reproduzieren. Insgesamt machen jedoch die vier Bestandteile Citronellol, Geraniol, Phenylethylalkohol und Linalool rund achtzig Prozent von Rosenöl aus. Daher ist es der Industrie möglich, Rosenöl synthetisch herzustellen. Künstlich produziertes Rosenöl wirkt indessen nicht so weitreichend und differenziert wie reines, naturbelassenes Öl. Immerhin fehlen ihm hunderte Bestandteile für bestimmte Duftarten und Wirkungsweisen.

Die einzigartige Konsistenz und Komposition von Rosenöl wirkt schützend und stärkend auf die geistige Verfassung. Der unbeschreiblich angenehme Duft übermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es regt Verbundenheit und ein harmoniebedürftiges Miteinander an. Rosenöl ist eines der eindrücklichsten ätherischen Öle, die Menschen herstellen können.

Wirkung von Rosenöl

Rosenduft wirkt harmonisierend

Der Duft von Rosen bzw. Rosenöl wirkt wohltuend und harmonisierend und kann depressive Stimmungen verschwinden lassen.

Der Duft von Rosen bzw. Rosenöl ist für die meisten Menschen auf emotionaler Ebene wohltuend und gesundheitsfördernd. Der harmonisierende Einfluss des Duftes bekämpft depressive Verstimmungen und kann Schlafstörungen lindern. Seine guttuenden Folgen qualifizieren Rosenöl als Naturarznei in der Palliativpflege und gar bei der Sterbebegleitung.

Im Research Journal of Pharmaceutical, Biological and Chemical Science wurde im September 2013 eine Studie an Tieren (Mäuse) vorgestellt. Diese befasst sich mit der antidepressiven Wirkung von wässrigen Extrakten der Rosa centifolia. Belegt wurde, dass die typischen Symptome wie Kopfzucken und Zittern zurückgingen.

Des Weiteren fungiert das Öl als natürliches Mittel zur Hautpflege. Dabei ist es uneingeschränkt für jeden Hauttyp verträglich und geeignet. Rosenöl besitzt eine antiseptische Wirkung. Darauf weist auch die klinische Studie zu einem Shampoo hin, das mit Rosenöl angereichert wurde. Das Ergebnis der Studie ist, dass Rosenöl dabei hilft, Dermatitis zu bekämpfen.

Ferner soll das Rosenöl Schmerzen lindern und Verkrampfungen und Krämpfe abschwächen und lösen. Doch diese Annahamen fußen auf den subjektiven Erfahrungen von Betroffenen oder überlieferten Geschichten aus der Naturheilkunde. Rosenöl ist noch nicht hinreichend erforscht. Es gibt einige Untersuchungen an Tieren und wenige klinische Studien, die unterm Strich Anlass zur Vermutung geben, dass Rosenöl nicht nur Depressionen bei Menschen positiv beeinflussen könnte, sondern wahrscheinlich auch messbare krampflösende Eigenschaften besitzt. Doch wissenschaftlich gesichert sind diese Annahmen nicht. Lediglich erste Ansätze lassen sich in dieser Richtung feststellen.

Kostbares Rosenöl sparsam dosieren

Vorsichtige Dosierung von Rosenöl

Das kostbare Rosenöl ist sehr ergiebig und sollte stets sparsam dosiert werden z.B. als Badezusatz, Massage- oder Körperpflegeöl, zur Hautreinigung uvm.

Rosenöl ist aufgrund seiner schwierigen Gewinnung per Destillationsverfahren eines der teuersten am Markt verfügbaren ätherischen Öle. Aber Verbraucher sollten es nicht nur wegen des hohen Preises vorsichtig dosieren. Rosenöl entfaltet seinen Duft und seine wirkungsvollen Eigenschaften in bester Qualität, wenn es in kleinen Dosierungen verwendet wird. Weniger ist in diesem Verhältnis mehr. Oftmals reicht ein Tropfen aus, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Die Rosenblüten, die per Wasserdampfdestillation in Rosenöl umgewandelt wurden, können allerhand Einsätze finden:

  • Als Badezusatz,
  • als Massage- oder Körperpflegeöl,
  • als Umschlag gegen Schmerzen,
  • in der Naturkosmetik zur Hautreinigung,
  • in der Kosmetikindustrie für Make-Up,
  • in der Parfumindustrie für diverse Parfums,
  • in der Küche zur Verfeinerung bestimmter Speisen und Gerichte.

Rosenöl Produkte

Rosenöl in der Kosmetik

Rosenöl soll die Zellneubildung anregen und Hautirritationen beruhigen wodurch es vfür ielfältige Anwendungen in der Kosmetik in Frage kommt.

Seit historischer Zeit nutzen Menschen Rosenöl, um Haut und Haare zu pflegen und einen angenehmen Körperduft zu verbreiten. Das kostbare Öl, für das für einen einzelnen Tropfen etwa dreißig Blüten notwendig sind, soll die Zellneubildung anregen und Hautirritationen beruhigen. Die Industrie setzt das populäre natürliche oder synthetisch hergestellte Öl für die Fertigung dieser Darreichungsformen ein:

Medizinische Anwendungen

Neben der besänftigenden Wirkweise auf Geist und Gemütszustand sowie der hautpflegenden Eigenschaft gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete, bei denen Rosenöl förderlich und angenehm wirkt. Bei nachstehenden Krankheitsbildern kann die Verwendung von Rosenöl Linderung und Wohlbefinden schaffen:

  • Allergischen Reaktionen
  • Bindehautentzündungen
  • Geburtsvorbereitungen
  • Depressionen, auch für Frauen nach einer Entbindung
  • Enttäuschungen und Müdigkeit
  • fiebrige Erkrankungen
  • Nervosität und innere Unruhe
  • Herpes
  • Frigidität bis hin zu Impotenz
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • kleinen Wunden und Zahnfleischentzündungen
  • Darmträgheit oder Verstopfung
  • Herzrasen
  • Muskelverspannungen und Krämpfen

Rosenöl für die äußere Anwendung

Die Anwendung von Rosenöl auf der Haut fördert Wohlsein und schwächt bestimmte gesundheitsbeeinträchtigende Auffälligkeiten ab. Rosenöl wirkt positiv

  • als Zusatz für Augenbäder
  • bei der Babypflege
  • als Einreibung bei Gürtelrose
  • bei Geburtsschmerzen
  • gegen Schwangerschaftsstreifen
  • während der Sterbebegleitung
  • bei Herz- und Gefäßveränderungen
  • als Umschlag bei Verdauungsproblemen
  • zur Pflege der Körper- und Gesichtshaut

Rosenöl zur Gesichtshautpflege

Rosenöl fürs Gesicht

Duftendem Rosenöl belebt die Durchblutung, verbessert die Spannkraft der Gesichtshaut und füllt ihre Feuchtigkeitsdepots auf.

Der Handel offeriert neben reinem Rosenöl fertig käufliche Produkte mit Rosenölanteilen, die die Industrie speziell zur Reinigung und Pflege der empfindlichen Gesichtshaut entwickelt hat. Der Anteil an nährendem, köstlich duftendem Rosenöl belebt die Durchblutung und regt überdies alle anderen Sinne an. An ungesättigten Fettsäuren reiches Rosenöl verbessert die Spannkraft der Gesichtshaut und füllt ihre Feuchtigkeitsdepots auf.

Der Gesichtsausdruck gewinnt an frischer Ausstrahlung dank eines wohl gepflegten Hautgefühls. Insbesondere Frauen schätzen die kosmetischen Produkte, die eine jugendliche Ausstrahlung und ein Verwöhn-Aroma bieten. Zusätzlich zu reinem Rosenöl enthalten zahlreiche verschiedene Naturkosmetika für die Gesichtspflege folgende Bestandteile:

  • Sojaöl für ein geschmeidiges, zartes Hautbild,
  • Olivenöl, teils mit Sauerstoff angereichert für eine verbesserte Hautstruktur und Revitalisierung – ozonisiertes Olivenöl betätigt sich als Entzündungs-Hemmer,
  • Arganöl mit antioxidativem Effekt zur Stärkung extrem trockener Haut sowie als Talgdrüsenregulator bei besonders fettiger Haut,
  • Jojobaöl zur intensiven Pflege und Speicherung von Feuchtigkeit in der Haut,
  • Mandelöl für die Beruhigung gereizter Hautstellen und zur intensiven Behandlung von trockener Gesichtshaut.

Fertige, frei käufliche Produkte zur Gesichtspflege mit Rosenöl sind in der Gesamtheit nicht besonders preiswert oder kostengünstig.

Rosenölmischung zur Körperpflege

Verbraucher finden im Handel fertige Massageöle, die Rosenöl enthalten. Eine kostbare Mischung ist beispielsweise eine Zusammensetzung von Rosenöl, Jojobaöl und Extrakt vom Johanniskraut. Pflegeöle mit Rosenduft bauen in der Anwendung Stress ab, entspannen verkrampfte Muskelpartien und regenerieren die Haut an den massierten Körperstellen.

Massagen, Einreibungen und Kompressen mit Rosenöl

Es empfiehlt sich für Verbraucher, das teure, natürliche Rosenöl in verdünnter Form für Massagen, Wickel und Kompressen zu nutzen. Eine duftende Massageölmischung erhalten Kunden durch die Beigabe von wenigen Tropfen Rosenöl in eine Maßeinheit Jojoba- oder Mandelöl. Für Waschungen zur Körperhygiene und für Umschläge eignet sich eine Lösung, die ganz einfach selbst herzustellen ist: ein Glas abgekochtes Wasser mit wenigen (maximal 20) Tropfen Rosenöl mischen.

Verzehr von Rosenöl – die innere Anwendung

Naturbelassenes Rosenöl eignet sich ohne Risiken für den Verzehr. Ein leichtes, unkompliziertes Rezept für die Einnahme von Rosenöl ist: Zweimal pro Tag einen bis zwei Tropfen Rosenöl in eine Tasse mit lauwarmem Wasser oder Tee geben. Nach Geschmack mit einem Teelöffel Honig süßen. Die innere Anwendung von Rosenöl kommt

  • Entzündungen der Bronchien
  • Augenerkrankungen
  • Depressionen,
  • Gebärmuttererkrankungen
  • Hautkrankheiten
  • Kopfschmerzen oder Migräne und
  • Scheidenentzündungen

zugute. Rosenöl entfaltet beim Verzehr ebenfalls seine antiseptischen und blutreinigenden Effekte. Innerlich tut es den Funktionen von Herz und Leber gut. Es fördert die Sekret-Bildung in der Galle und kann Herpesviren bekämpfen.

Rosenöl für die Psyche

Auch auf dem Gebiet der Aromatherapie gibt es eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten für Rosenöl. Die Effekte des Öls auf die Psyche sind in vielerlei Hinsicht hilfreich und von positivem Charakter. Ein Tropfen Rosenöl auf etwas Wasser in einer Duftlampe soll

  • erotisierend
  • antidepressiv
  • herzöffnend
  • harmonisierend
  • besänftigend
  • entspannend
  • anregend

wirken. Menschen können den Duft nutzen, um eifersüchtige Gefühle einzudämmen und nervöse Zustände zu beruhigen. Bei Liebeskummer kann der stimulierende Duft von Rosen die Stimmung aufhellen. Generell harmonisiert Rosenöl verwirrte Gefühlslagen und kräftigt den Astralkörper. Zum Überwinden von Schmerzen und Schockerlebnissen eignet sich eine Aromatherapie mit Rosenöl ebenso, wie zur milden Beseitigung von Schlaflosigkeit und schlechter Laune.

Rosenöl als Parfum

Wer ein Parfum mit Rosenöl auf seine Haut sprüht, setzt die vitalisierende und harmonische Wirkung des Rosenduftes frei. Die Körperwärme unterstreicht die süße Würze des rosigen Aromas und trägt damit zur Erzeugung von Glücksgefühlen bei. Der Arbeitsalltag fällt einigen Menschen durch die Belebung von Körper und Geist durch den präsenten Rosenduft leichter.

Die Industrie vermag auf Rosenöl als Zutat in beliebten Parfums nicht mehr verzichten. Dennoch ist das Rosenöl nicht nur zur Anwendung auf der Haut eine Bereicherung. Gleichermaßen erfreuen sich Verbraucher an Raumdüften, mit denen sie kurzzeitig oder nachhaltig die eigenen vier Wände mit dem Duft von Rosen oder Mischungen in Wohlfühloasen verwandeln.

Rosenöl für die Aromatherapie

Eine Aromatherapie kann jeder mittels einer Duftlampe ganz bequem zu Hause durchführen. Während die Lampe erquickliche und erholsame Aromen verbreitet, können Menschen ruhen, lesen oder auch aktiv sein und Hausarbeiten nachgehen. Die Therapie erfolgt je nach Wunsch, Bedarf und Zeit nebenbei oder mit voller Konzentration. Intensiven, beruhigenden Rosenduft zur Aromatherapie liefert einhundert prozentig reines Rosenöl.

Der Duftcharakter ist warm, rosig und süßlich. Er suggeriert bei den meisten Menschen Glücksgefühle, weckt die Lebenskraft und schafft sogar Emotionen von Freude und Liebe. Ein Tropfen Rosenöl auf das zur Lampe gehörende Wasserschälchen ist generell ausreichend, um die belebenden Auswirkungen des Aromas zu erleben.

Rosenöl kann nicht nur als alleinige Zutat für eine Aromatherapie genutzt werden. Verbraucher können nach eigenem Geschmack und individueller Vorliebe mehrere Duft-Öle mischen. Reines Rosenöl harmoniert und ergänzt sich gut mit:

  • Geranie,
  • Lavendel,
  • Ylang Ylang,
  • Orange,
  • Neroli,
  • Myrrhe,
  • Weihrauch,
  • Bergamotte,
  • Melisse,
  • Sandelholz,
  • Jasmin,
  • Zitrusölen.
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  • 100% naturreines Bio-Aroma aus reinen ätherischen Ölen.
  • Zum Würzen und Aromatisieren von Speisen, Getränken und zur Wohnraumbeduftung.

Mit Rosenöl einen entspannten Schlaf

Abgesehen von einem verfeinerten Hautbild soll Rosenöl außerdem zu einem beruhigteren und gleichmäßigeren Herzschlag führen. Wer entspannt ist und einen beständigen, kraftvollen Herzrhythmus hat, kann meist gut schlafen. Solche Menschen machen einen bodenständigen, ausgeglichenen und zufriedenen Eindruck auf ihre Umwelt. Rosenöl kann zu dieser Stärke verhelfen.

Bestens geeignet ist ein Vollbad mit ein paar einzelnen Tropfen Rosenöl, das man kurz vor dem Zubettgehen genießt. Die durchblutungsfördernde Eigenschaft des Rosenöls bewirkt ein wohliges Körpergefühl. Stress und Verspannungen bauen sich ab – ein erholsamer Schönheitsschlaf ist die anschließende Folge.

Angebot
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  • NATURLISCHE ZUTATEN DES LAVENDEL MASSAGEÖL: Das Skymore Lavendel Massage Öl besteht aus Olivenöl, Traubenkernöl, Jojobaöl und Lavendelöl.Das Lavendel Körperöl duftet blumig und frisch.Lavendel bringt die Laune wieder in Schwung und wirkt ausgleichend auf fettige Haut und Mischhaut.
  • ANWENDUNG DES SKYMORE MASSAGEÖL: Als Körperöl angewendet wird das Öl nach dem Duschen auf die feuchte Haut aufgetragen (eine kleine Menge reicht) und kurz einmassiert. Als Massageöl wie gewohnt in die trockene Haut einmassieren. Erwärmen Sie ein wenig Öl in Ihrer Handfläche und tragen es auf die Haare nach der Reiningung.
  • BESONDERHEITEN DAS SKYMORE KÖRPERÖL: Eine sanfte Massage pflegt die Haut, entspannt den ganzen Körper und hift bei Schmerzen. Das milde Ätherische Öl der Lavendel-Blüte/Rosa-Blüte verströmt einen zarten Duft, der innere Spannungen löst und so Körper und Seele in Einklang bringt.Dieses Öl bietet intensive Feuchtigkeit, um die Haut zu erweichen.
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Herstellung von Rosenöl

Die Produktion von ätherischem, natürlichem Rosenöl ist hochgradig arbeitsintensiv und kostspielig. Im Großen und Ganzen gewinnen Menschen das ätherische Öl der Rosen durch eine Wasserdampfdestillation der gerade frisch geöffneten Blüten. In den großen Anbaugebieten Bulgariens pflücken Bauern die Blüten bis heute von Hand. Nach der Ernte geben die Menschen sie unverzüglich in große Kupferkessel hinein. Um die frischesten Blüten zu ernten, müssen die Bauern sie in den frühen Morgenstunden pflücken.

Die Haupterntezeit von Rosenblüten liegt zwischen vier und neun Uhr morgens. Wenn die Temperaturen es zulassen, können die Bauern die Ernte bis etwa elf Uhr ausweiten. Rosenblüten zu einer späteren Uhrzeit zu pflücken ist nicht zweckdienlich. Wenn die Temperaturen im Laufe eines Tages ansteigen, verringert sich entsprechend der Gehalt an ätherischem Öl in den Blüten. In der warmen Mittagssonne verflüchtigen sich bis zu vierzig Prozent des Rosenöls. Bis in die Abendstunden sind sogar 70 Prozent des Öls wortwörtlich verdampft.

Viele Blätter – wenig Öl

Eine ganze Tonne Rosenblüten ergibt umgerechnet nur 200 bis 300 Gramm echtes Rosenöl. Deshalb stellt die Industrie vielfach synthetisches Rosenöl her, welches allerdings nur zu etwa 80% dem echten Rosenöl entspricht.

Die Herstellung von Rosenöl bedarf unglaublich vieler Blüten. Die Ausbeute der Ernte liegt bei 0,02 bis 0,03 Prozent. Eine ganze Tonne Rosenblüten ergibt umgerechnet 200 bis 300 Gramm Rosenöl. Für einen vollständigen Liter Rosenöl müssen die Bauern rund fünf Tonnen Blüten beibringen. Die führenden Erzeuger von Rosenöl arbeiten in Bulgarien, der Türkei und Südfrankreich. Nicht nur das manuelle Pflücken ist beschwerlich. Hinzu kommt eine enorm kurze Erntezeit. Die Pflückung der Blüten passiert von Mitte Mai bis Mitte Juni. Sie währt demzufolge und witterungsbedingt nur zwischen dreißig und vierzig Tage lang. Ein arbeitsamer Blütenpflücker schafft etwa 50 Kilogramm Blütenblätter pro Arbeitstag.

Die sommergrünen Strauchgewächse erinnern an Kletterrosen. Die Blüten, die die Bauern ernten, sind leicht rosa bis pink gefärbt. Sie „nicken“ am Strauch. Am wirtschaftlichsten hat sich die Damaszener Rose erwiesen. Als Rosa Damascena existierte sie bereits im Altertum. Ihren Ursprung hat sie in Persien. Aufgrund ihrer Eignung heißt sie auch „Ölrose“. Zur Förderung von Rosenöl bauen die meisten Rosenzüchter die Rosa Damascena oder die vorgenannte Rosa Centifolia an. Die so bezeichnete „Weiße Bauernrose“ oder Rosa Alba fungiert in der Bebauung von Ölrosenfeldern als Schutzpflanzung. Das Rosenöl aus Bulgarien, einem der größten Rosenanbaugebiete überhaupt, ist für sein äußerst blumiges Aroma sehr geschätzt.

Die Wasserdampfdestillation zur Gewinnung von Rosenöl

Die frischen, duftenden Rosenblüten, die Bauern von Hand am frühen Morgen in südlichen Ländern gepflückt haben, werden in großen Kesseln weiterverarbeitet. Die Kessel können ein Volumen von bis zu fünf Tonnen Blüten fassen. Anschließend weichen die Blätter in der vierfachen Menge an Wasser ein. Das Wasser muss von Mineralien befreit sein. Die entstandene Rosen-Wasser-Mixtur wird per Wasserdampf von unten mit einem bar Druck erwärmt und destilliert. Der nach oben aufsteigende Dampf des Wassers bindet die duftenden Inhaltsstoffe der Rosenblüten an sich.

Er wird in eine Kühlanlage übergeleitet, wo er kondensiert. Das Kondensat schlägt in Form einer milchartigen Flüssigkeit, wie fetthaltiges Wasser, zu Boden. Die auf diese Weise aus fünf Tonnen Blüten generierte Flüssigkeit birgt circa 300 Gramm reines Rosenöl in sich. Das reinste, konzentrierteste Rosenöl aus dem ersten Destillationsvorgang bezeichnen die Bauern gerne als „grünes Öl“. Nachdem das erste Destillat abgeschöpft ist, erfolgt ein zweiter Destillationsvorgang der übrig gebliebenen milchigen Substanz. In diesem Arbeitsgang erhalten die Arbeiter ein sogenanntes „gelbes Öl“. Es ist von etwas geringerem Aroma und verminderter Intensität gegenüber dem grünen Öl. Die Konzentration fällt insgesamt schwächer aus. Beide Öle werden daraufhin dekantiert und im Anschluss filtriert.

Keine Abfallstoffe bei der Rosenölherstellung

Seine mühselige und strapaziöse Produktion macht Rosenöl zu einem der teuersten verfügbaren ätherischen Öle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sogar das bei der Destillation genutzte Wasser kostbar ist. Als Rosenwasser nutzt die Industrie es zur Herstellung von Naturkosmetika und Naturheilmitteln. Selbst Rosenwasser, das wesentlich dünner ist als Rosenöl, vermag besänftigend auf den Gemütszustand einzuwirken. Es findet weltweit begeisterte Nutzer.

Belege für die Reinheit von Rosenöl

Im Handel gibt es ein weit gefächertes Angebot verschiedener Rosenöle. Für welches Öl sich der Käufer letztlich entscheidet, kann vom Reinheitsgehalt abhängen. Einige Hersteller bieten auf ihre Produkte Echtheitszertifikate an, die die Reinheit und Exklusivität des Rosenöls bestätigen. Verbraucher sollten sich die Zeit nehmen, Zusammensetzung, Ursprung und Echtheitszertifikate in Ruhe durchzulesen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Von naturbelassenem, reinem Rosenöl bedarf es nur eines einzigen Tropfens, um seine angenehmen Vorzüge wahrzunehmen. Der Duft von echtem Rosenöl umhüllt und umgibt die nutzende Person, ohne für die Umwelt aufdringlich zu wirken.

Synthetisch hergestelltes Rosenöl

Wissenschaft und Industrie haben Wege gefunden, Rosenöl künstlich zu produzieren. Die wesentlichen Hauptbestandteile des natürlichen Öls ersetzen Chemiker durch entsprechende chemische Stoffe. Synthetisches Rosenöl duftet schön nach Rosen und ist viel preiswerter als natürliches Öl. Ebenso ist industriell gefertigtes Rosenwasser ausnehmend günstiger als das Naturprodukt, das bei der Wasserdampfdestillation abfällt. Je nachdem für welche Zwecke es eingesetzt werden soll, kann künstliches Öl oder Wasser durchaus seine Bestimmung erfüllen.

Do it yourself: Rosenöl aus eigener Herstellung

Rosenöl Herstellung in Bulgarien

Rosenöl muss nicht immer so aufwendig hergestellt werden wie auf dem Bild in Bulgarien aus Tonnen von Rosenblättern. Die Essenzen gibts im Reformhaus zu kaufen.

Wer Rosenöl zuhause selbst herstellen möchte, muss nicht zur tonnenweisen Ernte von Blüten in den frühen Morgenstunden nach Bulgarien oder in die Türkei reisen. Die benötigten Zutaten sind problemlos in Reformhäusern, Apotheken oder Online-Shops käuflich. Das selbstgemachte Rosenöl steht einem gekauften naturreinen Öl in nichts nach. Die Duftrichtung ist warm, öffnend, euphorisierend und süßlich.

Generell sollte es kaum jemanden verwundern, dass der feminine Rosenduft nicht selten mit der Erscheinung hübscher weiblicher Wesen in Verbindung gebracht wird. Für ziemlich schnell oder mit Geduld hergestelltes Rosenöl gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Zutatenliste umfasst:

  • 30 Gramm Rosenblüten oder Rosenknospen, getrocknet
  • 1 Liter natives kaltgepresstes Öl, beispielsweise Sonnenblumen-, Mandel- oder Sesamöl; auch eine Mischung verschiedener Öle ist möglich,
  • 1 Topf,
  • 1 großes Glas mit Deckel oder Schraubverschluss,
  • 1 Holzlöffel,
  • Küchentuch,
  • saubere Flasche(n) zum Abfüllen.
Rosenölherstellung
Variante a) Dauer mindestens zwei Wochen Variante b) Dauer etwa zwei Stunden
Das Öl in den Topf gießen und auf dem Herd leicht erwärmen, handwarm ist ausreichend. Die Rosenblüten in das Glas einfüllen. Das warme Öl darüber gießen. Die Mischung mit dem Holzlöffel vorsichtig, aber beständig rühren. Dabei darauf achten, dass jede einzelne Blüte oder Knospe gut mit dem Öl bedeckt ist. Das Glas dann verschließen und mindestens zwei Wochen an einen durchgehend warmen Platz stellen. Fensterbänke sind meist ungeeignet, denn dort wird es nachts oft zu kalt. Wer etwas mehr Zeit hat, lässt die Mischung sogar vier Wochen durchziehen. Anschließend das Öl durch ein Küchentuch filtern und in eine oder einige kleine Flaschen umfüllen. Die öligen übrigbleibenden Rosenblüten entsorgen. Das Öl gemeinsam mit den Rosenblüten in das Glas geben. Den Topf mit heißem Wasser befüllen. Nun das gefüllte Glas in den Topf geben. Die Mischung schwimmt somit in einem Wasserbad. Darauf achtgeben, dass das Wasser nicht völlig kocht. Auf sehr kleiner Flamme/Stufe das Gemisch zwei Stunden lang im Wasserbad durchziehen lassen. Währenddessen etwa alle dreißig Minuten mit dem Holzlöffel die Mischung umrühren. Dabei auch prüfen, ob sich noch hinreichend Wasser im Topf befindet. Bei Bedarf, wenn die Verdunstung groß ist, heißes Wasser nachgießen. Nach den zwei Stunden das Öl durch Küchentuch abseihen und in gespülte Flaschen abfüllen. Die ölhaltigen Blüten entsorgen.

Ein allgemeiner Tipp für begeisterte Heimwerker zur hauseigenen Produktion von Pflege- und Duft-Ölen: Beide Varianten der Herstellung eignen sich ebenso für die Verwertung anderer Blüten wie Lavendel oder Kamille.

Gesichtscreme mit Rosenöl selber machen

Wer sich zugetraut hat, wohlriechendes Rosenöl daheim selbst herzustellen, kann ohne besondere Komplikationen noch einen Schritt weiter gehen und das Öl in eine selbstgemachte Gesichtscreme einarbeiten. Natürlich funktioniert dieses Rezept ebenso mit fertig gekauftem Rosenöl.

Das morgendliche Extra eines jeden Tages ist die angenehme Pflege der Gesichtshaut für viele folgende Stunden. Die nachfolgend beschriebene Creme zieht bei den meisten Menschen sehr zügig ein, so dass sie eine gute Wirkung als Tagespflege darstellt. Es spricht nichts dagegen, diese reichhaltige Creme zudem oder alternativ nachts aufzutragen. Alle Inhaltsstoffe sind im Handel frei verfügbar.

Die Zutaten:

  • 100 Milliliter naturreines Rosenöl
  • 4 Gramm Bienenwachs oder Carnaubawachs, fein gerieben
  • 1 Teelöffel Tocopherol/Vitamin E
  • 100 Gramm Gel aus naturbelassener Aloe Vera
  • 1 Glas
  • 1 Topf
  • 1 Löffel
  • Cremetiegel zum Abfüllen und Aufbewahren

Die Zubereitung:

  • Wasser in den Topf füllen und erhitzen.
  • Das Rosenöl mit dem geriebenen Wachs in ein Glas geben und dieses in das Wasserbad stellen.
  • Die Mischung unter ständigem Rühren verschmelzen lassen.
  • Den Topf vom Herd herunter nehmen und der geschmolzenen Mischung das Vitamin E und das Aloe-Vera-Gel zugeben und alles gut verrühren.
  • Die Masse in einen oder mehrere Cremetiegel mit Deckel umfüllen und gut verschließen.

Die selbstgemachte Gesichtscreme hält sich rund sechs Monate lang. Wer kein Bienenwachs im Haus hat, kann alternativ eine Kerze zerreiben, die aus 100 prozentigem Bienenwachs gegossen ist. Tocopherol oder Vitamin E ist im Zweifelsfall in Apotheken erhältlich. Hier oder in Reformhäusern gibt es ebenfalls Rosenblüten oder das fertig destillierte Öl sowie Gel aus Aloe Vera.

Wer fleckige Haut besitzt oder mit dieser Tagespflegecreme einen leicht bräunenden Effekt erzielen möchte, fügt der Mischung als Extrabeigabe noch einen Teelöffel Karottenöl hinzu. Diese Extrazutat sorgt für eine gesunde, frische bis sommerliche Gesichtsfarbe.

Rosenwasser – die sanfte Alternative zum Rosenöl

Rosenwasser als Alternative zu Rosenöl

Weniger intensives Rosenwasser ist eine gute Alternative zu Rosenöl. Rosenwasser dient als Raumaroma, wird bei der Körperhygiene oder in der Küche genutzt.

Wem das ätherische Öl der Rosen zu „dick“ ist, kann auf die leichtere Alternative zurückgreifen – das Rosenwasser. Rosenwasser, oder auch Rosenblütenwasser, findet Anwendungsmöglichkeiten

  • als Raumaroma,
  • bei der Körperhygiene
  • oder in der Küche.

Seine Intensität ist weniger stark ausgeprägt als die des Rosenöls. Die Wirkungen sind dennoch vergleichbar. Natürliches Rosenwasser ist das Nebenprodukt aus der Dampfdestillation des ätherischen naturreinen Rosenöls. In dem Wasser befinden sich Reste des ätherischen Öls in gelöster Form. Daher besitzt Rosenwasser den typischen Duft und Geschmack von Rosen. Neuzeitlich heißen die Nebenprodukte aus Destillationsverfahren „Hydrolate“.

Der Begriff Hydrolat unterstreicht die eher wässrige Eigenschaft des Produktes. Außer Rosenwasser sind Lavendelwasser und Orangenblütenwasser populäre Hydrolate. Fertiges Rosenwasser zur Beduftung von Räumlichkeiten gibt es beispielsweise abgefüllt als Pumpsprays. Ohne weitere Verdünnung versprüht geben diese Sprays der Luft eine reinigende und angenehme Frische. Wie das Öl der Rose wirkt auch der Duft ihres Wassers belebend und öffnend auf Herz und Seele.

Um das Rosenwasser haltbar zu machen, versetzt der Handel es oftmals mit Paraben oder Natriumbenzoat. Je nach Verwendungswunsch achten Verbraucher beim Kauf auf die genaue Zusammensetzung des Rosenwassers. Reines, naturbelassenes Rosenwasser hält sich kaum länger als zwölf Monate bis maximal zwei Jahre. Das Wasser sollten Verbraucher stets gut verschlossen sowie dunkel und kühl aufbewahren.

Heilmittel Rosenwasser

Insbesondere Einwohner islamischer Länder verwenden heute noch täglich Rosenwasser als Medizin und Küchengewürz. Die Menschen setzen es bei kleineren Wunden wie Abschürfungen, Schnittwunden und Verbrennungen als Wickel und Auflage ein. Sie reinigen die Wunden mit dem kostbaren Wasser. In Rosenwasser getränkte Pads sollen bei müden, geröteten Augen Wunder bewirken. Das wertvolle Wasser aus Rosen eignet sich speziell als heilendes und klärendes Gesichtswasser für empfindliche Haut. Jeder Hauttyp kann es verwenden. Das Wasser hilft vorrangig bei trockener und entzündeter Haut.

Rezepte mit Rosenwasser

Die Beigabe von Rosenwasser verfeinert zahlreiche süße Speisen mit einem einzigartigen, entzückenden Aroma. Küchenchefs nutzen Rosenwasser zur Veredelung von

  • Tee
  • Marzipan
  • Honig
  • Marmelade
  • Gebäck
  • Desserts

Eine besondere Rezeptur ist Rosenreis: Ein neuer Geschmack für eine „normale“, alltägliche Beilage. Man braucht

  • zwei Tassen Reis
  • eine halbe Zwiebel
  • zwei Nelken
  • drei Tassen Wasser
  • zwei Esslöffel Rosinen
  • drei Esslöffel Rosenwasser

Die Rosinen eine Stunde vor der Zubereitung des Reises in das Rosenwasser einlegen. Sie saugen dann den Geschmack der Rosen gut in sich auf. Den Reis mitsamt der Nelken und Zwiebel in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und langsam gar kochen lassen. Wenn der Reis weich genug ist, die Zwiebel und die Nelken entfernen und die Rosinen plus restliches Rosenwasser unter den Reis ziehen. Fertig ist eine aromatisch und exotisch schmeckende Beilage.

Wer einen Reisauflauf als Süßspeise kochen möchte, lässt bei dem Rezept die halbe Zwiebel weg. Das Wasser sollte durch Milch ersetzt werden. Nachdem zu diesem süßen Reis die Rosinen zugegeben wurden, passt eine Würzung mit etwas Safran sehr fein und hochklassig dazu.

Hinweis: